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Nachhaltiger Wertzuwachs im doppelten Sinn

Wir befinden uns in einer Zeitenwende, um die Ressourcen nachhaltig zu produzieren die wir weltweit verbrauchen bräuchten wir bereits 2 Erden.

Deswegen ist die Rücksichtnahme auf die Umwelt (Environment), aber auch gesellschaftliche Aspekte (Social) oder verantwortungsvolle Unternehmensführung (Corporate Governance) unumgänglich. Wir, bei Habbel, Pohlig & Partner nehmen dies sehr ernst und arbeiten daran Nachhaltigkeitsaspekte tiefer in unseren Anlageprozess zu integrieren. Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir für die von uns angebotenen Leistungen spezifische Strategien entwickelt, um Nachhaltigkeitsrisiken erkennen und begrenzen zu können. Wir sind der Meinung, dass die Transformation hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft durch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken gefördert wird.

Dafür versuchen wir, Anlagen in entsprechenden Unternehmen zu identifizieren und jene, die ein erhöhtes Risikopotential aufweisen, möglichst auszuschließen. Mit spezifischen Ausschlusskriterien sehen wir uns in der Lage, Investitionsentscheidungen auf umweltbezogene, soziale oder unternehmensbezogene Werte auszurichten. Hierzu greifen wir in der Regel auf im Markt anerkannte Bewertungsmethoden zurück. Die Identifikation geeigneter Anlagen wird durch eine Risikoanalyse unterstützt. Die Identifikation geeigneter Anlagen zur Begrenzung von Nachhaltigkeitsrisiken kann auch darin bestehen, dass wir für die Produktauswahl in der Vermögensverwaltung auf anerkannte Ratingagenturen zurückgreifen. Die konkreten Einzelheiten ergeben sich aus den individuellen Vereinbarungen.

Zwei Fonds in denen der beschriebene Nachhaltigkeitsansatz in Kombination mit der HP&P Multi-Faktor-Strategie zum Einsatz kommt, sind mit dem höchsten Morningstar-Sustainability-Rating von fünf Globen bewertet. Ein so gutes Ergebnis erreichen nur zehn Prozent der Fonds der jeweiligen Kategorie.

HP&P Stiftungsfonds – Ertragsorientierte defensive Aktienstrategie
Morningstar Sustainability Rating

HP&P Euro-Select – Dynamische Aktienstrategie Euroland
Morningstar Sustainability Rating

In der Vermögensverwaltung greifen wir zur Feststellung von Nachhaltigkeitsrisiken derzeit auf ein von der Firma Morningstar, zur Verfügung gestelltes punktebasiertes Bewertungssystem zurück. Basis dieser Bewertung liefern die ESG-Risikoratings von Sustainalytics, ein Unternehmen von Morningstar, welches die Nachhaltigkeit von börsennotierten Unternehmen auf der Grundlage ihrer Leistungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) bewertet.

Weitere Einblicke zum Thema Nachhaltigkeit erhalten Sie auf unserer Fonds-Website.


Der Fonds Aktien Südeuropa Nachhaltigkeit UI entspricht dem vom Forum Nachhaltige Geldanlagen e. V. (FNG) entwickelten Qualitätsstandard für Nachhaltige Geldanlagen im deutschsprachigen Raum. Erfolgreich zertifizierte Fonds verfolgen einen professionellen und transparenten Nachhaltigkeitsansatz, dessen glaubwürdige Anwendung durch ein unabhängiges Audit der Universität Hamburg geprüft und von einem externen Komitee überwacht worden ist.

FNG-Zertifikat 2022


Das Europäische Transparenz-Logo für Nachhaltigkeitsfonds kennzeichnet, dass Habbel, Pohlig & Partner sich verpflichtet, korrekt, angemessen und rechtzeitig Informationen zur Verfügung zu stellen, um Interessierten, insbesondere Kunden, die Möglichkeit zu geben, die Ansätze und Methoden der nachhaltigen Geldanlage des jeweiligen Fonds nachzuvollziehen.

Ausführliche Informationen über die Europäischen Transparenzleitlinien finden Sie unter www.eurosif.org. Informationen über die Nachhaltige Anlagepolitik und ihre Umsetzung des Aktien Südeuropa Nachhaltigkeit UI finden Sie unter: aktien-suedeuropa. Die Transparenzleitlinien werden gemanagt von Eurosif, einer unabhängigen Organisation.

Das Europäische SRI Transparenz-Logo steht für die oben beschriebene Verpflichtung des Fondsmanagers. Es ist nicht als Befürwortung eines bestimmten Unternehmens, einer Organisation oder Einzelperson zu verstehen.


Grüne Zukunft bei Habbel, Pohlig & Partner

„Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sind nicht mehr zu trennen – davon sind wir fest überzeugt. Wir, bei Habbel, Pohlig & Partner nehmen dies sehr ernst und arbeiten daran Nachhaltigkeitsaspekte tiefer in unseren Anlageprozess zu integrieren. Das Wohl künftiger Generationen und unserer Umwelt lässt sich am besten sichern, wenn sich Nachhaltigkeit auch wirtschaftlich auszahlt. “

Blanca Habbel
Portfoliomanagerin und Nachhaltigkeitsbeauftragte

Der Finanzbranche stehen große Herausforderungen auf regulatorischer Seite bevor. Die EU-Taxonomie macht die Nachhaltigkeit von wirtschaftlichen Aktivitäten und Finanzprodukten messbar, die neue Offenlegungsverordnung wird künftig für zusätzliche Transparenz sorgen. Das ist im Moment eine sehr große Herausforderung in der Umsetzung sowie der Datenbeschaffung. Derzeit haben wir Nachhaltigkeitsrisiken in unseren Prozessen berücksichtigt, aber in der Zukunft wollen wir unseren Kunden auch eine nachhaltige Vermögensverwaltung anbieten.

Die vollständige Implementierung braucht jedoch noch seine Zeit, aber es geht jetzt darum Schritt für Schritt die Veränderung auf Gesetzesebene umzusetzen und Prozesse anzupassen. Blanca Habbel ist Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Habbel, Pohlig & Partner und arbeitet an Konzepten, um Performance- und Nachhaltigkeitsziele in Zukunft in unseren Anlagestrategien in Einklang zu bringen.

Was sind Nachhaltigkeitsrisiken?

Nachhaltigkeitsrisiken sind Ereignisse oder Bedingungen in Bezug auf Nachhaltigkeitsfaktoren, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert von Vermögenswerten bzw. auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Reputation eines Unternehmens und in weiterer Folge für den Anleger haben könnten. Beispiele für Nachhaltigkeitsrisiken sind: Vermehrtes Auftreten von Naturkatastrophen, Verlust der Biodiversität, Rückgang der Schneedecke, extreme Trockenheit, etc. Nachhaltigkeitsrisiken können sich bei einer Veranlagung in den bekannten Risikokategorien wie etwa dem Bonitätsrisiko, dem Risiko des Totalverlustes und den Kursrisken manifestieren.
Quelle: Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken – 20.12.2019, geändert am 13.01.2020, Bafin

Auf den Spuren der Nachhaltigkeit

Der Ursprung der Nachhaltigkeit geht zurück auf Hans Carl von Carlowitz (1645–1714). Der Oberberghauptmann am kursächsischen Oberbergamt in Freiberg erkannte das Problem der drohenden Holzverknappung und Ausbeutung der Wälder am Ende des 17. Jahrhunderts. 1713 formulierte er seinem Werk „Sylvicultura oeconomica“ erstmals, dass immer nur so viel Holz geschlagen werden solle, wie durch planmäßige Aufforstung wieder nachwachsen könne. Mit diesem Werk legte er den Grundstein für die deutsche Forstwirtschaft und das Prinzip des nachhaltigen Umgangs mit Rohstoffen.

Besonders in den letzten zwanzig Jahren weitet sich das prinzipiengeleitete Investment auch auf den ökologischen Bereich aus. Als Gründe dafür können Umweltkatastrophen angenommen werden, verbunden mit einem deutlicheren Bewusstsein für globale Umweltprobleme wie den Treibhauseffekt. Vor diesem Hintergrund wächst nicht nur das ökologische Investment, sondern auch das Investment in Umwelt- und Klimatechnologien wie erneuerbare Energien oder knapper werdende Ressourcen (z. B. Wasser).

Insgesamt heißt nachhaltiges Investment: Die investierten Gelder werden so angelegt, dass die Investitionen die gegenwärtigen Bedürfnisse befriedigen, ohne die Ressourcen der kommenden Generationen zu gefährden. Als Standard nachhaltiger Anlagen hat sich in den vergangenen Jahren die Begrifflichkeit „ESG“ etabliert. Diese drei Buchstaben beschreiben drei nachhaltigkeitsbezogene Verantwortungsbereiche von Unternehmen.

 

Environment (Umwelt)

Nachhaltigkeit im Bereich „Umwelt“ wird durch Investitionen in erneuerbare Energien, einen effizienten Umgang mit natürlichen Ressourcen, der Vermeidung von Kernenergie und einer umweltverträglichen Produktion, durch geringe Emissionen in Luft und Wasser sowie umfassende Klimawandel-Strategien hergestellt.

Social (Soziales)

Im Bereich „Soziales“ werden beispielsweise über alle Lieferketten hinweg die Einhaltung zentraler Arbeitsrechte und hoher Standards bei Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sichergestellt, Verantwortung für die eigenen Produkte übernommen, Menschenrechte und Tierschutz gefördert, faire Bedingungen am Arbeitsplatz geschaffen, eine angemessene Entlohnung sowie Aus- und Weiterbildungschancen gesichert und die Versammlungs- und Gewerkschaftsfreiheit geschützt.

Governance (Unternehmensführung)

Als dritter Aspekt der Nachhaltigkeit umfasst „Gute Unternehmensführung“ zum Beispiel die aktive Überwachung und Transparenz im Verhalten und bei der Vergütung des Managements im Sinne der Nachhaltigkeit, die Verankerung einer Nachhaltigkeitsstrategie und des Nachhaltigkeitsmanagements auf Führungs- und Aufsichtsebene oder auch transparente Maßnahmen zur Verhinderung von Korruption und Bestechung. Auch der gute Umgang mit Aktionären ist Teil einer nachhaltigen Governance von Unternehmen.


Und wie können Sie von nachhaltigen Anlagen profitieren?